Das erste Anzeichen einer Magen und Darm Infektion ist die Übelkeit. Meist denkt man, dass man etwas Falsches gegessen hat und das flaue Gefühl im Magen wieder vergeht. Kommen zu diesem Symptom Erbrechen und Durchfall hinzu, weiß man, dass eine Infektion mit Viren oder Bakterien die Krankheit hervorgerufen hat. Es ist zuerst nicht notwendig, den Arzt aufzusuchen. Geeignete Medizin für Magen und Darm findet man in der Hausapotheke. Sollte die Erkrankung jedoch länger andauern, die Durchfälle sehr stark und mit Blut vermischt sein und andere Beschwerden, wie Fieber, Schmerzen und Abgeschlagenheit dazukommen, ist der Besuch beim Arzt unumgänglich. Besonders bei Kleinkindern und Säuglingen sollte man nicht zu lange warten, da die Gefahr eines Kreislaufversagens durch den Flüssigkeitsverlust und Elektrolyt Verlust groß ist.

Magen und Darm können jedoch nicht nur durch eine Infektion erkranken. Reizmagen, Reizdarm, Entzündungen der Magenschleimhaut und Verstopfungen müssen vom Arzt behandelt werden. Neben der verordneten Medikamente können Naturheilmittel helfen, die Symptome der Krankheiten zu lindern.

Medizin für Magen und Darm bei Infektion

Erbrechen und Durchfall reinigen den Körper von Erregern. Um den Elektrolyt Haushalt und Flüssigkeitshaushalt aufrecht zu erhalten, müssen diese Stoffe in großen Mengen zugeführt werden. Sind keine Elektrolytmittel zur Hand, kann Wasser mit Salz und Traubenzucker gemischt und getrunken werden. Pfefferminztee hilft, den Brechreiz zu lindern, Melissentee beruhigt und entkrampft den Magen und schwarzer Tee und getrocknete Heidelbeeren wirken leicht stopfend. Die Pektine eines geriebenen Apfels helfen bei Durchfall. Schonkost und diätische Ernährung unterstützen die Heilung. Die durch die Infektion angegriffene Darmflora baut man mit Hefepräparaten und Milchsäurebakterien wieder auf.

Medizin für Magen und Darm bei anderen Erkrankungen

Verstopfungen können durch Verkrampfung oder Erschlaffung der Darmmuskulatur entstehen. Daher sind neben viel Bewegung Ballaststoffe in der Ernährung besonders wichtig. Einige Teesorten wirken der Verstopfung entgegen. Dazu gehören Sennesblätter, Sennesschoten und Faulbaumrinde. Sie sind in Schwedenkräutern enthalten, die in Alkohol angesetzt löffelweise eingenommen werden können. Natürliche Abführmittel sind auch Bittersalze und Glaubersalze.

Ursachen für Reizmagen und Reizdarm sind oft Stress, Nervosität und Angst. Es liegt kein organischer Befund vor und kann mit aufgebrühten Tee aus Kamille, Pfefferminz, Melisse oder Kalmus behandelt werden. Kleine Mahlzeiten und Wärme hilft ebenfalls.

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