Wer nicht mehr Rauchen will, hat einen weiten Weg vor sich. Wie viele Menschen haben schon unzählige Tipps und Tricks zur Rauchentwöhnung ausprobiert, welche doch nichts genützt haben. Doch was hilft wirklich? Eines ist klar: Wer aufhören will, braucht eine große Portion Selbstdisziplin, denn sonst können auch die besten Methoden nicht wirkungsvoll umgesetzt werden. Man sollte es wirklich wollen und sich den Ausreden stellen, die man immer wieder als Entschuldigung vorschiebt.
Zum Wohle der Gesundheit
Warum sollte man überhaupt mit Rauchen aufhören? Die vorrangige Antwort auf diese Frage ist folgende: Um seine Gesundheit und die der Passivraucher zu verbessern. Ohne Rauchen sind der Blutdruck und der Puls im gesunden Bereich und der Raucherhusten stoppt schon nach wenigen Monaten. Ihre Lunge wird leistungsfähiger und das Herzinfarkt sowie das Krebsrisiko sinkt deutlich. Auch der Kohlenmonoxidspiegel, der durch das Rauchen erhöht war, wird wieder in normale Bahnen gelenkt und der Sauerstoffspiegel erhöht sich.
In Deutschland sterben jährlich über 100 000 Menschen durch das Rauchen. Jede gerauchte Zigarette verkürzt das Leben um eine halbe Stunde. Rauchen ist auch nicht billig, denn pro Jahr werden pro Person bis zu 20 000 Euro für Zigaretten ausgegeben. Dies alles sollte einem nachdenklich stimmen und überzeugen, dass es sich lohnt, mit dem Rauchen aufzuhören.
Hilfreiche Tipps
Neben der nötigen Selbstbeherrschung gibt es einiges, das man beachten sollte bei einer Entwöhnung. Alles, was mit dem Rauchen in Verbindung steht, sollte aus der Wohnung entfernt werden. Die wenigsten Menschen schaffen es ohne diese Maßnahme. Wer seinem Körper durch Früchte und Gemüse genügend Vitamine zuführt und Sport betreibt, der hat größere Chancen auf einen Erfolg. Auch Gruppendruck und ärztliche Betreuung sollte in Anspruch genommen werden. Es nützt nichts, wenn man versucht, das fehlende Nikotin durch erhöhten Alkoholkonsum auszugleichen. Das bringt einem nur von einer Sucht in eine andere. In gewissen Fällen können auch Medikamente oder Nikotinpflaster empfohlen werden.


